Haus Leythe

Die Freiherren und späteren Grafen von Nesselrode-Reichenstein zu Herten waren seit 1725 Besitzer der Burg. Damals starb der kinderlose Schloßherr von Leythe, Bernd Dietrich von Ovellacker. Er vermachte den gesamten Besitz seinem Freunde und Nachbarn, dem vestischen Statthalter Franz, Freiherrn von Nesselrode-Reichenstein. Die mittelalterliche Burg Leythe wird urkundlich erstmals um 1377 erwähnt. Auf ihr saß als Lehnsmann der Kölner Erzbischöfe Wennmar von der Leythen mit seinen Rittern und schirmte das kurkölnische Vest Recklinghausen gegen die Einfälle der Märkischen Truppen auf Schloss Grimberg ab.
 


um 1723

Nach einem wechselvollen Auf und Ab der Geschlechter und der Zeitläufe, das auch Haus Leythe arg beutelte, stellen zeitgenössische Bildern einen Herrensitz dar, der die typischen Renaissance-Merkmale einer münsterländischen Wasserburg zeigt: Ein Schloss Leythe, das sich an Größe und Schönheit durchaus mit Schlössern wie Herten und Schloss Berge messen lassen konnte. Es entstand im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts. Um 1800 herum wurde im Schloss nicht mehr residiert. Die Familie von Nesselrode-Reichenstein repräsentierte lieber in Herten und vermietete Leythe als Pachtgut. Das hatte den Niedergang zur Folge, dessen Endpunkt gegen 1860 der völlige Abbruch war. Auf den Grundmauern wurde ein zweistöckiges Gutshaus aus Backsteinen errichtet, das in keiner Weise mehr an die alte Burg erinnert. Die Zeche Graf Bismarck erwarb später große Teile des Grundbesitzes und nahm dort 1894 mit dem Schacht 3 in unmittelbare Nähe des Gutshofes die Kohleförderung auf. Ein Brand im Jahre 1955 vernichtete den bis dahin noch vorhandenen alten Schweinestall, der endgültig Anfang der 1990er Jahre abgerissen wurde.

Im Jahre 2002 wurde vom Golf Club Haus Leythe e.V. ein neues Clubhaus gebaut. Beim Neubau des Clubhauses mußte eine Auflage der Stadt Gelsenkirchen erfüllt werden: Das Gebäude mußte an exakt der gleichen Stelle und in den gleichem Maßen geschehen. Der Gesamteindruck des kompletten Dreierensembles (Wohnhaus/Scheune/Stall) sollte in den alten Dimensionen erhalten bleiben.


Die Scheune wurde um 1600 erbaut, die ein in dieser Region sehr seltenes Ständerfachwerk besitzt, das u.a. auch mit Landesmitteln 1992 sehr aufwendig restauriert wurde . Das Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude wurde um 1860 erbaut.

Als Bodendekmal steht Haus Leythe seit dem 17. Oktober 1984 auf der Denkmalliste.
 

Haus Balken

Haus Balken war ein  Rittergut in Erle. Es lag an der Willy-Brandt-Allee / Daimlerstraße.

Zu den ersten urkundlichen Hinweisen zählte 1307 der Freischöffe Godefridus de Balken miles in villa suthem und 1380 der Ritter Gottfried von Balken als Freischöffe an einem Freistuhl zu Bottrop.
Geschichte

1307 tritt ein „Godefridus de Balken miles" an dem bezeichnenderweise „in villa Suthem“ gelegenen Freistuhle als Freischöffe auf; ein anderer Ritter Gottfried von Balken im Jahre 1379 an einem Freistuhle zu Bottrop. Bald jedoch sprechen die Urkunden von einer anderen aufsitzenden Familie; eine alte Schaarenrolle aus der Berger Mark vom Jahre 1461 nennt Ludeke de Unverzagede als Besitzer. Mit diesem aber stirbt das Geschlecht im Mannesstamme aus, und die Erbtochter Fya bringt ihrem Gemahl Heinrich von Backem Haus und Ländereien im Jahre 1409 mit in die Ehe. Reyner von Westerholt, der kurkölnischer Richter zu Recklinghausen ist, nimmt in diesem Jahre die Übertragung der Güter vor. Zwei andere Töchter des Hauses, Bate und Leene, treten in das adelige Damenstift Flaesheim ein. Heinrich von Backems Sohn Dietrich stirbt im Jahre 1463. Nach dem Tode seiner Gemahlin Styna von Eickel kommt es zwischen den Söhnen Dietrich und Jürgen zur Teilung der elterlichen Güter. Ein anderer Sohn Dietrichs, der Pastor Unverzagt von Backem an Sankt Urbanus zu Buer, vermittelt hierbei. Dieser Pfarrer wurde 1469 investiert und hatte das Amt noch bis 1525 inne, in diesem oder im folgenden Jahre starb er, fast 90 Jahre alt. Bei ihm finden wir den alten westfälischen Brauch wieder vor, einem Sohn den Geschlechtsnamen der Mutter oder Großmutter als Vornamen zu geben. Bei dem besagten Buerschen Pfarrer ist es der Name der Großmutter. Auch in der Folgezeit treffen wir in den Urkunden auf Namensträger als Unverzagede von Backem. Pfarrer Unverzagede von Backem wurde in der Kirche zu Buer begraben. Von ihm rührt auch die Stiftung der Vikarie St. Petri et Luciae in der Pfarrkirche her. Lucia genossen in Buer immer eine besondere Verehrung, wovon auch das Vorhandensein der Luciagasse, die noch heute in unmittelbarer Nachbarschaft der Propsteikirche liegt, Zeugnis gibt. Während der Amtszeit des Pfarrers von Backem fand ein größerer Umbau der Kirche zu Buer statt, so wurde sie durch Seitenschiffe erweitert, wovon beim Abbruch 1890 noch ein Maueranker mit der Jahreszahl 1514 an der südlichen Seitentür gefunden wurde. Die oben angeführte Teilung der Güter brachte dieses Ergebnis: Dietrich erhielt das Haus Leythe bei Buer, während Jürgen, der wahrscheinlich zu dieser Zeit schon im Besitze von Schloss Berge war, Balken bekam. Leyhe wurde um 200 Goldgulden höher eingeschätzt als Balken; so mußte Dietrich diese Summe an Jürgen auszahlen. Doch hielt die Besitzunion Berge – Balken nicht lange vor, denn bereits wenige Jahre später, 1482, verkauft Jürgen unter Zustimmung seines Pfarrerbruders und seiner noch lebenden drei Schwestern Balken an Jasper von Dinsing. Noch bei diesem Verkauf erkennt man die Prägekraft der alten „Unverzagede"; wird durch in der Verkaufsurkunde Balken noch immer als „das Gut, gehieten die Unverzagedes Balken" angesprochen. Mit dem Sohn Jürgens von Backem, Unverzagede von Backem auf Schloss Berge, starb das Geschlecht im Mannesstamm aus. Für mehr als 130 Jahre nach dem Verkauf von 1482 waren die Güter Berge und Balken in getrennten Händen, doch sollten sie über Hartelief, der Erbtochter Jörgens und ihrer Heirat mit dem märkischen Edelmann Georg von Boenen später noch einmal zusammenkommen. Ihr Enkel sollte 1618 beide Besitztümer wieder vereinigen. Die Herrschaft der Dinsings auf Balken stand nicht unter einem sonderlich glücklichen Stern. Ein im Institut für Stadtgeschichte vorhandenes Wappen zeigt einen schwarzen Schwan mit rotem Schnabel in silbernem Felde. Mit Jaspar von Dinsing, der im Jahre 1482 auf Balken seinen Wohnsitz nimmt, schafft das Geschlecht dort seinen Anfang. Die Dokumente berichten von 500 Goldgulden, die er gleich zur Besserung“ des Gutes aufgewendet habe. Es beginnt eine längere Zeit des Streites zwischen der Berger Herrschaft und der auf Haus Balken. Jürgen von Bachem auf Berge, der seinerzeit Balken an die Dinsings verkaufte, hatte einen Sohn Unverzaged. Dieser äußerte nach des Vaters Tod heftig seinen Unwillen über den Verlauf und strengte einen Prozess gegen Tönnis von Dinsing an, der inzwischen in die Besitznachfolge seines Vaters, der Haus Balken erworben hatte, getreten war. Unverzaged von Backem wies eine – manche Forscher meinen unechte - Verkaufsurkunde vor, in der sich eine Klausel befand, nach der das Wiederkaufrechts für die Backems auf Berge gewahrt werden konnte. Tönnis von Dinsing schlug die in dem Dokument angegebene sehr kleine Wiederkaufsumme aus. Es gab vor Gericht manch unritterlichen Ausfall gegeneinander. Bevor es aber aufs letzte ging, starb Unverzaged und wurde in der Urbanuskirche zu Buer begraben. Die Güter wurden so seiner Schwester Herteleif hinterlassen, und kurze Zeit zog Ruhe ein zwischen Balken und Berge. Als jedoch 1521 die Backemsche Erbtochter Georg von Boenen, den Sohn eines der mächtigsten Rittergeschlechter der Grafschaft Mark, heiratete, flammte der Streit von neuem auf. Die Sache wirbelte damals viel Staub auf. Schließlich endete sie aber 1525 mit einem für Tönnis von Dinsing günstigen Urteil, so daß er im Besitze von Balken blieb. Nicht zuletzt verdankte er diesen guten Ausgang auch dem alten Pastor Unverzaged von Backem, der noch in seinem letzten Lebensjahre sich positiv für Tönnis ausgesprochen hatte. Dieser hielt die Güter in einem leidlichen Zustand; doch bereits unter seinem Sohn Johann begann der Niedergang. Im Verlaufe von 25 Jahren, bis etwa 1555, wurde das Gut derart mit Natural- und Geldrenten belastet, die, wenn auch zum Teil aus den anderen Besitztümern der Familie stammend, die Einnahmen längst überschritten. Der mit dem immer stärker werdenden französischen Lebensgefühl sich einstellende Luxus jener Zeit konnte leicht den, der einmal in die Hände der Geldleiher geriet, ans Ende bringen. Zinsfüße von 20, 40, ja 100 Prozent waren keine Seltenheit. Das Elend schien vollkommen zu sein, als Johann bei seinem Tode 1561 nur minderjährige Kinder hinterließ. Ein Bruder seiner Witwe, Adrian von Berswordt übernahm die Verwaltung für den älteren Sohn Johann. Dieser aber trat schon 10 Jahre nach der Übernahme des Erbes den Besitz an seinen jüngeren Bruder Hermann ab. Aus dieser Zeit ist uns eine Liste der dem Gute Balken anklebenden Schulden erhalten: 25oo Reichstaler sind als Abfindung den Brüdern auszuzahlen, Johann erhält die Nutznießung eines großen Hofes und Markenrechte über 12 Scharen an der Resser Mark auf Lebenszeit; ferner sind „Beschwehrungen", die noch von den Eltern herkommen, mit 90 Gulden zu verzinsen, alles in allem 4570 Reichstaler, dazu der Verlust der Einnahmen aus dem großen Brüggendieks Hof. Als Einkünfte stehen demgegenüber bare 93 Reichstaler. Kein Wunder, dass die benachbarten Berger Herrschaften die Zeit für gekommen sehen, sich Balkens ehemaliger Zugehörigkeit zu den Backem-Boenenschen Gütern zu erinnern. Schon hat Konrad von Boenen eine große Anzahl Dinsing'scher Schuldbriefe erworben, schon sind manche andere Renten in seiner Hand. Hermann von Dinsing ist mit seinen 4 Söhnen und Töchtern nicht mehr in der Lage, die Zinsen und Renten zu entrichten. Ein langwieriger Prozess, wiederum mit den Berger Herren, tut das übrige. 1613 hatte Hermann sein Gut seinem zweiten Sohne Adolf übertragen, dieser aber starb schon im nächsten Jahre ohne Erben, und nun verkaufte der 'Vater mit Zustimmung der Witwe seines Sohnes Haus Balken an Konrad von Boenen zu Berge und dessen Frau Johanna. Diese Übernahmen alle Schulden und zahlten über 2000 Reichstaler an etwa 15 namhaft gemachte Gläubiger. Wohl war in dem Vertrag eine Wiederkaufklausel eingebaut, aber Hermann Dinsing verzichtete 1616 auf diese, nachdem auch sein Sohn Johann ohne leibliche Erben verstorben war und seine beiden jüngsten Söhne verschollen blieben. Darauf übernahmen die Boenens auch noch den Rest der Auflagen, die aus Kornlieferungen, blutigem Zehnten sowie aus Pferde- und Leibesdiensten bestanden. Hermann und seine Gemahlin hatten Wohnrecht auf dem Hause Balken auf Lebenszeit. Obwohl dieser Verkauf unvermeidlich geworden war, und die Bedingungen für die neuen Besitzer sich gar nicht so günstig stellten, hatte sich Hermann von Dinsing hierdurch die Feindschaft seiner Verwandten und Freunde zugezogen. Die Verwandten der Schwiegertochter Clara zogen 1614 mit reisigen Knechten nach Balken, um Clara mit Gewalt in ihre angeblichen Rechte einzusetzen. Nach achttägiger Belagerung zogen sie aber unverrichteter Dinge wieder ab. Eine andere Tochter hatte ihr Kloster verlassen und war einem Strolch mit Namen Bubenhofen gefolgt, der sich mit „friherr“ anreden ließ. Dieser verband sich mit Konrad von Darl, dem ehemals freundlich gesinnten Nachbarn Hermanns von Dinsing. Von reisigen Knechten begleitet, zogen sie nach Balken. Alle waren „mit seitgewehren und gespannten Buechsen bewehret'. Die Zugbrücke war aber aufgezogen, und wenn Bubenhofen auch allen Insassen des Hauses, vor allem dem alten Hermann von Dinsing und dem Boenenschen Verwalter „die helse brechen und das 'hertz im leibe abstechen“ wollte, so sah er sich doch genötigt, in der Nacht vom 11. zum 12. Januar wieder abzuziehen. Man marschierte nach Berge, setzte mit einem großen Spectaculum die ganze Umgebung in Angst und Schrecken, zog aber schließlich auch hier unverrichteter Dinge wieder ab. Bubenhofen ging nach Holland, um Kriegsvolk zu werben, die Soldaten verlangten aber vorher Geld, das der „friherr“ nicht hatte. So mußte der ganze Feldzug abgeblasen werden. Wenn man dazu noch liest, dass in den Truchsessischen Wirren Haus Balken, wie Hermann von Dinsing berichtet, ebenfalls „von dem Kriegsvolk overweldiget“ worden sei, kann man diesen aufrechten Mann wirklich nicht beneiden. Die Lage und die womöglich noch ausstehenden Konsequenzen veranlassen, nun auch Hermann von Dinsing am 23. Mai 1617, also ein Jahr vor Beginn des Dreißigjährigen Krieges, sein Testament aufzurichten. Darin wurde noch einmal der Verkauf seines Gutes Balken an Boenen auf Haus Berge bestätigt. Sein Vermögen war inzwischen so gering geworden, daß die Verteilung keine große Arbeit sein sollte. Nur eins seiner Kinder, Anna, hatte im Leben seine Erwartungen nicht getäuscht; ihr vermachte er dann auch den größten Teil des ihm noch Verbliebenen. Seine letzten Lebensmonate gingen unter in steten Streitigkeiten mit seiner Schwiegertochter, die noch immer mit ihm die Wohnung auf Haus Balken teilte, dahin. Er starb dann im Dezember 1618. Aber selbst sein Tod brachte keine Ruhe; denn die Besitzer von Balken, Konrad von Boenen und noch später seine Witwe Johanna von der Hoven zu Berge, hatten noch manches Jahr Prozesse zu führen mit Hermanns Schwiegersöhnen, auch mit anderen Herren aus dem Kirchspiel Buer, so Konrad von Karl und Dietrich von Hamm. Am schwierigsten und hartnäckigsten aber war noch immer der Streit zwischen der Witwe Hermanns und der Witwe ihres Sohnes Adolf, der besagten Clara von Altenbochum. Treffend wird die Situation beleuchtet durch einen Brief, den ein Verwandter dieser Clara, die doch immerhin schon 1623 verstorben war, noch 20 Jahre später an die Witwe Dinsing auf Balken schrieb. Der Absender war ein "ludtenant" (Leutnant) in Diensten der Fürstäbtissin zu Essen, Jost Philippus von Aldebochum. Das zwar höfliche, aber sehr bestimmte Schreiben hat diesen Wortlaut:



"Wolledle Viel Ehr und tugendreiche Fraue, Nebenn Erbitungh E. L. meinen freundtwilligen Dienst unnd kann mich dießer Occasion nicht underlaßen an E. L. zu schreiben, wie unfehlbar sich E. L. zu erinnern woll wißem wirdt, Vonn wegen Etzlicher gelder, die E. L. der Selige Frauwen Dinsingsche zu Balckenn schudigh verplieben, und im absterben mich selbige gelder vermacht unnd zu gestorben sein, so ist mein freundtlich begehren E.L.. wolte mir selbige gelder alhir zu Eßen Erlägen, damit ich sie alhir bekommen mochte, woferne aber solches nicht geschehen wurde, so werde ich gegen E.L. verursacht sein, m i t E t z 1 i c h e n n R e u t e r e n darhin zu kommen, und mich in solcher occasion aldar befindenn lassen, daß E.L. solches nicht woll zufrieden sein wurde, und thue E.L. in Gottlicher protection empfehlen, signatum Essen am 21. Decembris Anno 1643. E.L. Freundtwilliger Jost Philippus v. Aldeboclium ludtenandt."

Allen Fehden und Prozessen zum Trotz ist aber das Gut Balken, seitdem es Hermann von Dinsing an die Herren von Boenen auf Berge verkauft hat, in deren Besitz verblieben. Ja, es hat gewissermaßen den Grundstock zu dem umfangreichen Besitz Berge gebildet bis etwa zum Einzug der Industrie im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts und des teilweisen Übergangs in kommunales Eigentum nach dem ersten Weltkrieg. Die Wasserburg selbst ist seit langem verschwunden; vor dem letzten Kriege waren noch Reste der Wälle und Gräben im Gelände zu erkennen. Nach einem Lehnsbrief im Archiv Berge gab es „in der buyrscap van zutem“ auch noch einen Bauernhof mit dem Namen Balken; dieser Hof war aber ein Behandigungsgut der Abtei Werden und ist 1541 ebenfalls an die Familie von Boenen gekommen.

Im Jahre 1482 erwarb Jasper von Dinsing das Rittergut von Jürgen von Backem. Hermann von Dinsing, der verschuldet war und keinen Erben mehr hatte, veräußerte das Haus im Jahre 1614 an Konrad von Boenen zu Berge und dessen Frau Johanna.



==Quellen==
Burgen und Schlösser in Gelsenkirchen - Herausgegeben von Gustav Griese - Sonderveröffentlichung des Heimatbund Gelsenkirchen – 1960 - (S. 100 – 105)

 

Haus Darl

Haus Darl war ein  Rittergut an der Darler Straße.

Im Jahre 1463 wird Dyderike von Darle erstmalig erwähnt. Über die von Ovelacker kam das Gut 1654 an die von Boenen auf Schloss Berge


Die Reste der Gräften wurden in den 1930er Jahren aufgefüllt. Heute steht an seiner Stelle das Altenwohnheim „Haus Darl“ der AWO

 

Fotos: (c) Franz Weber sen.

und M. Westphal