Walter Helmut Jakisch (* 23. November 1921 in Gelsenkirchen, † 19. Dezember 1995 )



Jakisch wurde in Erle geboren. Nach seiner Schulzeit in der Volksschule an der Cranger Straße / Bahnstraße besuchte er eine Internatsschule in Bocholt, bevor er im Hindenburggymnasium in Buer sein Abitur machte. 1941 wurde er zur Wehrmacht zu den Fallschirmjägern eingezogen, und 1945 kehrte er unverletzt aus dem 2. Weltkrieg zurück. Anschließend studierte er am Musiklehrerseminar Gel­senkirchen und am dramaturgischen Institut in Düsseldorf. Um sein Studium zu finanzieren schrieb für verschiedene Zeitungen und 1954 brachte er sei­nen ersten Gedichtband „Sonne und Schatten" heraus. 1946 gründete er den Erler Kinderchor und war deren Chorleiter. 1984 wurde Ihm das Bundesverdienstkreuzes verliehen.

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Hanno Kesting  (* 12. Dezember 1925 in Erle ; † 23. Mai 1975 in Bochum)

Hanno Kesting erlebte als Wehrpflichtiger die letzten Jahre des Zweiter Weltkriegs und geriet in vierjährige britische Kriegsgefangenschaft. Noch während dieser Zeit begann er ein Studium der Theologie. Nach seiner Entlassung schrieb er sich an der Universität Heidelberg ein, um Soziologie, Geschichte und Philosophie zu studieren.
Nach seiner Promotion erlebte Kesting eine wechselvolle Karriere. Er arbeitete zunächst an der Sozialforschungsstelle an der Universität Münster]und war zeitweise Stadtverordneter der FDP in seinem Wohnort Wetter an der Ruhr. Später scheint er sich jedoch zur CDU bekannt zu haben.
1968 wurde Kesting als Lehrstuhl nach  Bochum berufen, wurde aber „seines Lehramtes nie recht froh.
Hanno Kesting, der an Alkoholproblemen gelitten hatte starb 1975 an den Folgen einer Operation.
Hanno Kesting war Bruder der Literaturwissenschaftlerin Marianne Kesting.

Schriften
* ''Utopie und Eschatologie'' (Diss., Heidelberg), 1952
* ''Das Gesellschaftsbild des Arbeiters'' (mit Heinrich Popitz, Hans Paul Bahrdt und Ernst August Jüres, 1957)
* ''Geschichtsphilosophie und Weltbürgerkrieg'', 1959
* ''Herrschaft und Knechtschaft'', 1973
* ''Öffentlichkeit und Propaganda'', (1966, 1974) 1995

Quelle: Wikipedia
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Fritz Symanek (* 14. April 1897 in Erle; † 16. November 1953 )

Fritz Symanek besuchte die Volksschule. Nach Abschluss der Schule arbeitete er als Bergmann. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er von 1945 an bei der Stadt Gelsenkirchen angestellt, ab 1947 als Sozialdezernent der Stadt.
Symanek war Mitglied der SPD und ist schon zur Zeit der Weimarer Republik, von 1928 bis 1933, Stadtverordneter der Stadt Gelsenkirchen gewesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr](ÖTV) bei. 1953 war er Mitglied der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe. Symanek rückte während der zweiten Wahlperiode am 1. Dezember 1952 für die SPD in den nordrhein-westfälischen Landtag nach. Er war Abgeordneter bis zu seinem Tod am 16. November 1953.

Weblink
  Der Landtag NRW über Fritz Symanek

Quelle: Wikipedia

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Sebastian Ernst  (* 11. Oktober 1984 in Erle )

Beim Olympia-Qualifikationswettkampf 2012 in Mannheim

                                                                               == Leben ==
Ernst wurde bei den Leichtathletik-Juniorenweltmeisterschaften 2002 in Kingston als bester Europäer Sechster im 200-Meter-Lauf. 2003 wurde er in Tampere Leichtathletik-Junioreneuropameisterschaften 2003 und gewann mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel die Silbermedaille. Bei den U23-Leichtathletik-Europameisterschaften 2005 in Erfurt gewann er Silber im Einzel und mit der Staffel und galt 2004/05 neben Tobias Unger als bester deutscher 200-Meter-Sprinter.

Ernst nahm an den Olympische Sommerspiele 2004/Leichtathletik in Athen teil, wo er das Halbfinale erreichte. Im Zwischenlauf hatte er seine persönliche Bestleistung auf 20,36 s verbessert, womit er sich auf Platz drei der ewigen deutschen Bestenliste schob, hinter Tobias Unger, der am selben Tag 20,30 s gelaufen war, und Frank Emmelmann.  2005 startete Ernst bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki. Im Jahr darauf wurde er Deutscher Meister und nahm an den Leichtathletik-Europameisterschaften 2006 in Göteborg teil, wo er mit der deutschen Staffel den fünften Platz erreichte.

Seit 2007 konnte sich Ernst nicht mehr im Einzel oder in der Staffel für Großereignisse qualifizieren, ehe er bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2010 in Barcelona über 200 Meter am Start war und dort eine Runde weiter kam. Auf seinen Einsatz in der Staffel musste er wegen einer Oberschenkelverletzung beim Aufwärmen verzichten. In der folgenden Hallensaison wurde Ernst Deutscher Hallenmeister. Dabei stellte er in Leipzig am 27. Februar 2011 in 20,42 s einen neuen Deutsche Leichtathletik-Landesrekorde auf und unterbot die sechs Jahre alte Bestmarke von Tobias Unger von 20,53 s. Im Sommer nahm er an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 in Daegu teil. Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2012 erreichte er in Helsinki das Halbfinale. Im November 2015 beendete er seine Karriere.

Sebastian Ernst startete für den FC Schalke 04 (bis 2005), TV Wattenscheid (2006–2012, 2014–2015) und TSV Bayer 04 Leverkusen (2013). Er trainierte beim Wattenscheider Sprintcoach André Ernst, dem Ehemann der früheren Sprinterin Melanie Paschke, und war Mitglied der Sportfördergruppe der Bundespolizei.


Erfolge
* 2002: 6. Platz Junioren-Weltmeisterschaften (200m)
* 2003: Deutscher Vize-Hallenmeister (200m), Junioren-Europameister (200 Meter)
* 2004: Deutscher Vize-Hallenmeister (200m), Teilnahme Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaft (200m - Im Halbfinale ausgeschieden), 3. Platz Deutsche Meisterschaften (200m), Teilnehmer der Olympische Sommerspiele 2004 (200m - Im Halbfinale ausgeschieden)
* 2005: Deutscher Vize-Hallenmeister 200m  Teilnehmer Hallen - EM 200m in Madrid, U23-Vize-Europameister (200 m, 4 x 100 m), Weltmeisterschaften in Helsinki (200m - Zwischenlauf  ausgeschieden)
* 2006: Deutscher Vize-Hallenmeister 200m, Deutscher Hallenmeister mit der 4 x 100 m Staffel des TV Wattenscheid 01 mit Deutschem Hallenrekord, Deutscher Meister über 200m in Ulm (sein erster Deutscher Einzeltitel), Deutscher Meister mit der 4x100m Staffel des TV Wattenscheid 01, Teilnahme Leichtathletik-Europameisterschaft 2006 (200 Meter - im Halbfinale ausgeschieden), 5. Platz Leichtathletik-Europameisterschaft 2006 (4 x 100 Meter)

 Bestleistungen
* 60-Meter-Lauf: 6,72 Sekunden, 2009 (Halle)
* 100-Meter-Lauf: 10,36 Sekunden, 2004, 2009
* 200-Meter-Lauf: 20,36 Sekunden, 2004.

Weblinks

Athletenportrait auf Leichtathletik.de

Quelle: Wikipedia
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Rüdiger „Abi“ Abramczik  (* 18. Februar 1956 in Erle )

Der Sohn eines Schlossers wurde von Berni Klodt beim SV Erle 08, einem Gelsenkirchener Stadtteilverein, entdeckt. Mit zehn Jahren wechselte er in die Jugendmannschaftschaft von FC Schalke 04. In verschiedenen Jugendnationalmannschaften kam er auf 23 Einsätze.
Als bis dahin jüngster Spieler gab Abramczik am 11. August 1973 beim 0:3 in Stuttgart sein Debüt in der 1. Bundesliga. In der Folgezeit bildete er ein Sturmduo mit Klaus Fischer und galt als dessen "Vorlagengeber". Sein erstes Tor erzielte er fünf Wochen vor seinem 18. Geburtstag bei einem 5:2-Sieg gegen Bochum.
1977 gab er bei einem 5:0-Sieg über Nordirland sein Länderspieldebüt. Er spielte bis 1979 im Nationalteam und kam dabei auf 19 Einsätze, in denen er zwei Tore erzielte. Außerdem nahm er an der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien teil. Sein früher Abschied aus der Nationalmannschaft hing mit einem Streit zusammen, den er mit dem damaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger hatte.
Wegen finanzieller Probleme verkaufte Schalke 1980 seinen "Straßenfußballer" Abramczik an Borussia Dortmund. Bei der Borussia bildete er in den folgenden Jahren mit Manfred Burgsmüller eines der torgefährlichsten Sturmduos der Bundesliga.
Nach weiteren Stationen beim 1. FC Nürnberg, Galatasaray Istanbul und Rot-Weiß Oberhausen kehrte er 1987 noch einmal zu Schalke zurück und spielte vier Spiele als Libero. Insgesamt kam er auf 316 Bundesligaspiele, in denen er 77 Tore schoss. Danach ließ er seine Karriere bei Wormatia Worms und dem FC Gütersloh 2000 ausklingen.

Trainerkarriere
Obwohl er durch diverse Geschäfte finanziell unabhängig war, kehrte Abramczik wieder ins Fußballgeschäft zurück und trainierte u.a. den 1. FC Saarbrücken, Lewski Sofia und den österreichischen FC Kärnten. Bis 2006 war er noch Übungsleiter bei zwei Amateurvereinen. Am 3. August 2008 übernahm er den lettischen Vize-Meister Liepājas Metalurgs .

 Geschäfte
Sein Erfolg im Fußball machte Abramczik wirtschaftlich unabhängig. In seiner Heimatstadt Gelsenkirchen kaufte er mit der Zeit über 30 Häuser und Wohnungen, daneben betrieb er eine Färberei und ein Sportgeschäft. Zusammen mit Manfred Burgsmüller und Peter Neururer betreibt er ein Reisebüro.

Familie
Rüdiger Abramczik ist verheiratet mit Christa und hat zwei Kinder, Johanna und Felix Abramczik.

Quelle: Wikipedia

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Volker Abramczik  (* 27. Mai 1964 in Erle)

Volker Abramczik.jpg

Volker Abramczik spielte bereits ab seinem vierten Lebensjahr in Jugendmannschaften von Schalke 04. Für verschiedene deutsche Jugendnationalmannschaften erzielte er in 19 Spielen 15 Tore.
Zur Saison 1981/82 rückte er in den Kader der Schalker Profimannschaft auf, die zu diesem Zeitpunkt in der 2. Fußball-Bundesliga antrat. In seiner ersten Saison bestritt der erst 17-jährige Abramczik 22 Ligaspiele und hatte großen Anteil an Schalkes Aufstieg in die erste Liga.
Jedoch erfolgte der Wiederabstieg bereits ein Jahr später, in dem Volker Abramczik nur drei Mal zum Einsatz gekommen war. Wiederum ein Jahr später hatte Schalke zwar erneut den Aufstieg erreicht, doch Abramczik verließ den Verein und wechselte zum Zweitligisten MSV Duisburg.
Von 1986 bis 1990 spielte er beim Zweitligisten Rot-Weiss Essen, wobei er 98 Ligaspiele bestritt. 1990 beendete Abramczik seine Spielerlaufbahn.
Wie schon als Spieler war Abramczik auch als Fußballtrainer ausschließlich im Ruhrgebiet tätig. Er war unter anderem im Verbandsliga-Bereich als Übungsleiter beim SC Hassel und dem STV Horst-Emscher tätig. In der Landesliga trainierte er den SV Erle 08.

Quelle: Wikipedia

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Hans-Rudolf Thiel (* 26. April 1912 in Altona; † 18. Oktober 1998 in Gelsenkirchen)


Thiel zog 1920 mit seinen Eltern von Altona nach Erle in die Hermannstraße. Er studierte Volkswirtschaft, Geschichte, Französisch, und Staats- und Kulturphilosophie in Köln, Lausanne, Münster und Berlin. 1936 machte er sein Diplom an der Deutschen Hochschule für Politik in Berlin. 1937 Lehrtätigkeit in Hirschberg/Schlesien. Nach 1945 war er zunächst Übersetzer, dann freier Journalist und Kulturberichterstatter bei der WAZ in Gelsenkirchen, von 1966 bis 1977 war Thiel dann Redakteur bei der WAZ.

Veröffentlichungen:
* 1978: Anekdoten und Geschichten: Gelsenkirchen, Buer und Horst
* 1979: Gelsenkirchener Buerlesken
* 1986: Gelsenkirchen (alle Verlag Gronenberg)
* 1984: Ein Samowar für Gelsenkirchen, Roman (Verlag Gronenberg)
* 1993: Spiegelungen, Künstler-Porträts (Verlag ProCity Medien)

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                                            Jörg Dahlmann (* 10. Januar 1959 in Erle)

                                                                 == Leben ==
Dahlmann wurde in Erle geboren, wuchs aber in Gladbeck auf. Er machte 1977 sein Abitur und leistete seinen Zivildienst im Katholischen Jugendamt in Gladbeck. Erste journalistische Erfahrungen sammelte Dahlmann bei einer Pfarr-Zeitung. Außerdem war er an der Erstellung des Sportteils der Ruhr Nachrichten beteiligt. Danach verfasste er Artikel für die WAZ über lokale Ereignisse in und um Gladbeck. Von 1979 bis 1980 machte er ein Volontariat in Lippstadt. Danach studierte er an der Justus-Liebig-Universität Gießen Sport, Englisch und Geographie. Um 1983 hospitierte Dahlmann beim ZDF in Wiesbaden.


                                                                 == Karriere ==
Es folgte eine Festeinstellung. Aus der Sportredaktion des ZDF berichtete er unter anderem von Fußball-Welt- und Europameisterschaften sowie den Olympischen Spielen. Dahlmann wurde durch seine Fußballreportagen aus den Bundesliga-Stadien bekannt. Anschließend arbeitete er beim Pay-TV-Sender Premiere und bei Sat.1 (ab dem 1. Juni 1992 unter anderem als Leiter der Südwest-Redaktion in Mainz, Kommentator bei Bundesliga-Spielen und Moderator des Sports im Frühstücksfernsehen). Außerdem kommentierte er bei tm3 die UEFA Champions League.

Seit der Fußballsaison 2004/05 ist er beim Sportsender DSF, heute Sport1 beschäftigt. Dort präsentiert er das tägliche Fußball-Magazin „Bundesliga Aktuell“, das aktuelle Zweitliga-Geschehen in „Hattrick“ und ist darüber hinaus in „Bundesliga - Der Sonntag“ als Kommentator im Einsatz. Daneben ist er in regelmäßigen Abständen Autor einer Kolumne im Wiesbadener Kurier.

Kurz vor Silvester 2004 erkrankte Dahlmann an Darmkrebs. Seit dem 24. Januar 2005 steht er wieder vor der Kamera. Zurzeit kommentiert er auch bei LIGA total! die Spiele der Fußball-Bundesliga.
1999 wurde er vom Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) mit dem 1. Preis im Bereich Fernsehen für eine Reportage über den Wechselfehler des damaligen FCK-Trainers Otto Rehhagel ausgezeichnet.

Heute ist er als Fußballkommentator überwiegend für Sport1 im Einsatz. Als Mitglied des Kommentatorenteams von Sat.1 ist er auch für die Sendung Ran tätig und daher auch bei Zusammenfassungen von Europa League-Spielen auf Kabel eins zu hören. Daneben verfasst er auch Zusammenfassungen von Spieltagen der ersten und zweiten Bundesliga für Bild.de.

                                                   == Soziales Engagement ==
Zusammen mit der TV-Moderatorin Ramona Leiß und dem Verein Deutsche Krebshilfe hat er den ''Patientenratgeber Darmkrebs'' herausgegeben.

Jörg Dahlmann unterstützt als Botschafter die Initiative Respekt! Kein Platz für Rassismus

== Weblinks ==
seine Homepage

Quelle: Wikipedia

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Christa Williams (* 5. Februar 1926 in in Trier, † Juni 2012) - eigentlich Christa Bojarzin (oft wird fälschlicherweise Paul, Gracher oder Braun/Brown als Familienname angegeben)) .

                                       == Biografie und künstlerischer Werdegang ==
Als Christa Bojarzin wurde sie in Trier geboren und wuchs in Erle in der Weststraße auf. Ihr Berufsziel war zunächst Opernsoubrette. Sie studierte am Münchener Konservatorium, später an der Hochschule für Musik in München, Gesang und Harfe, obwohl inzwischen ihre Liebe dem Jazz gehörte. Ihr großes sängerisches Vorbild war Ella Fitzgerald. Christa Williams sang beim Bayerischen Rundfunk vor und bekam auf Anhieb einen Plattenvertrag bei Decca Records. Ihre beiden ersten Singles, ''Oh, diese Männer'' (1957) und ''Blacky Serenade'' (1957) waren nicht sehr erfolgreich. 1958 hatte sie zusammen mit Jo Roland und dem Song ''Himmelblaue Serenade'' (Rückseite: ''Oh, das wäre schön'') ihren ersten Hit. Zusammen mit Gitta Lind hatte sie 1959 einen großen (wohl ihren größten)  Erfolg mit ''My Happiness'' („Immer will ich treu dir sein“).

1959 vertrat Christa Williams die Schweiz beim Eurovision Song Contest (bis 1966: ''Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne'') mit dem Lied ''Irgendwoher'' und wurde Vierte. In Vergessenheit geraten ist, dass Christa Williams, Gitta Lind und Peter Frankenfeld 1959 den Schlager ''Kein Auto!'' gesungen hatten. Weitere von Christa Williams unbekannt gebliebenen Schlager sind: ''Sombrero''/''Das kommt davon'' (Ariola), ''Onkel Tom''/''Alabama'' (Decca) und ''Chou-Chou-Chou''/''Arizona Lola'' (Decca). Bis Anfang der 1960er Jahre blieb die Künstlerin, die 1962 zum Label Ariola wechselte, im Showgeschäft erfolgreich.

Christa Williams wirkte auch in einigen Filmen mit, darunter ''Nachts im Grünen Kakadu'' (1957), ''Alle Tage ist kein Sonntag'' (1959) und ''Pension Schöller'' (1960). Im letztgenannten Film sang sie den Song ''Sag nicht ja''. Ihre Filmpartner waren unter anderem Karin Baal, Marika Rökk, Ann Smyrner, Theo Lingen sowie Walter Giller.

1962 heiratete die Künstlerin den Pianisten Albrecht Huwig, den sie aus ihrer Studienzeit kannte. 1968 zog sich Christa Williams aus dem Showgeschäft zurück und gründete mit ihrem Mann in München eine Musikschule.

==Diskografie==
*1958: Himmelblaue Serenade (mit Jo Roland)
*Oh, das wär' schön (mit Jo Roland)
*Oh, diese Ferien (Decca)
*1959: Irgendwoher
*Mit küssen fängt die Liebe an
*My Happiness (mit Gitta Lind) (Telefunken)
*Ohne dich... (mit Gitta Lind)
*Mein kleines Lied (mit Jo Roland)
*Die Spieldose (mit Jo Roland)
*1960: Ein bißchen Liebe
*Mach dir keine Sorgen, Charley (Decca)
*Was die Männer lieben (Decca)
*Onkel Tom (Decca)
*So wie beim allerersten Mal (Ariola)
* 1961: Vaya con dios (mit Gitta Lind)
* Blueberry Hill (mit Gitta Lind)
* Pedro
*1962: Dort wo dunkelrot die Trauben glühn (Ariola)
*Er war ein Zigeuner
*Diana
*Ein kleines Haus (mit Gitta Lind)
*Himmelblaue Serenade
*Nachts in allen Straßen (mit Gitta Lind)
*Pilou-Pilou (Was für ein schöner Klang) (Decca)
*So wie beim allerersten Mal
*Vaya con Dios (Gitta Lind & Christa Williams)
*Wenn du mich lieb hast
*Zähle alle Sterne (Sternen-Serenade)
*My Happiness (Label: Bear Family 2000; CD enthält 30 Lieder von Christa Williams einschl. ihrer Gesangspartner und Gesangspartnerin Gitta Lind)

== Filmografie ==
* 1957: Nachts im Grünen Kakadu
* 1958: Der Sündenbock von Spatzenhausen
* 1959: Alle Tage ist kein Sonntag
* 1960: Bobby Dodd greift ein
* 1960: Pension Schöller

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Chantal Louis (* 1969) ist eine deutsche Journalistin.

Nach glänzendem Abitur an der Gesamtschule Berger Feld studierte Chantal Louis an der Universität Dortmund Journalistik und Politikwissenschaften. Nach einem Volontariat bei den „Ruhr-Nachrichten“ machte sie ein Praktikum beim WDR-Landesstudio Dortmund und wurde dort freie Mitarbeiterin. Ab 1994 war sie Redakteurin bei der Zeitschrift „Emma“ in Köln. Seit April 2001 ist Chantal Louis freie Journalistin für Print und Hörfunk, u.a. für WDR und Deutschlandfunk.
2010 erhielt Chantal Louis für eine Ruhrpott-Reportage den „Lorry“, einen internationalen Journalistenpreis.

Weblink
EMMA-Artikel vom 2. November 2010

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Adolphe Lechtenberg  (* 1952 in Erle ) ist ein deutscher Maler und Zeichner. Er lebt in Düsseldorf.

Seine Eltern hatten das Schreibwarengeschäft Lechtenberg auf der Crangerstraße .
Lechtenberg studierte freie Malerei an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Seine Lehrer waren Fritz Schwegler, Joseph Beuys und Erwin Heerich. 1978 wurde Adolphe Lechtenberg Meisterschüler bei Erwin Heerich. Im Paul Pozozza Museum war er als Projektinitiator und Kurator langjährig tätig. Seit Beginn der 1980er Jahre wurden seine Arbeiten in zahlreichen Einzelausstellungen und Gruppenprojekten in Deutschland und anderen Ländern gezeigt und verbreitet. Seit 1980 entstehen auch Texte parallel zu seinen Bildern. Seit 2006 unternimmt Adolphe Lechtenberg lange Reisen nach Mexiko. Die dortigen Aufenthalte haben einen bedeutenden und erneuernden Einfluss auf seine Arbeiten.
In diesem Zusammenhang initiierte er 2007/08 eine Ausstellung von vier Künstlern aus Mexiko und vier Künstlern aus Düsseldorf unter dem Titel „Imagen Nómada“. Die Ausstellung wurde im Mai 2008 im Goethe - Institut Düsseldorf realisiert. In den achtziger Jahren begann auch Adolphe Lechtenbergs Beschäftigung mit der Dreidimensionalität. 1987 realisierte er einen Bühnenraum am Westfälischen Landestheater in Castrop - Rauxel. Es entstanden eine Reihe von Bildern, an die dreidimensionale bemalte Teile aus Holz, Leinwand und Schnüren angefügt wurden. Überhaupt wurde der Raum in seine Arbeit einbezogen, wie z. B. in „Ausfüllen-Explorer“ von 1996. Deutlich ist die intensive Auseinandersetzung mit der Auswirkung der Farbe auf die Umgebung. In seinen Bildern und Objekten bleibt Farbe als Material in seiner Unmittelbarkeit erhalten, thematisiert dadurch auch sich selbst. Sie ist zugleich Erscheinung und Ausstrahlung. Die Farbe - Materie und spirituelle Substanz in einem - strahlt aus, erzeugt Raum, definiert den Raum. Neben der malerischen Arbeit nimmt auch die Zeichnung eine grosse Bedeutung im Werk von Adolphe Lechtenberg ein.

Quelle: Wikipedia

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Michael Kopzog (* 28. Juni 1960 in Erle )



Michael Kopzog wuchs in der Heistraße in Erle auf. Nach Beendigung seiner Schulzeit machte er anschließend eine Ausbildung als Installateur. Mit 11 Jahren trat er dem Box-Club Gelsenkirchen-Erle 1949 bei und mit 15 Jahren wurde er zum ersten Mal Deutscher Meister. 1978 wurde er zweiter bei den Europameisterschaften der Junioren und bei den Senioren Meister im Halbweltergewicht. Bei den 57. Deutschen Boxmeisterschaften erhielt er den Ehrenpreis als bester Techniker und wurde im November 1979 Deutscher Meister im Halbweltergewicht nach einem Punktsieg über Michajah Quaisser. 1979 kam er auch ins Nationalteam, absolvierte dort 30 Kämpfe und holte sich acht Goldmedaillen bei internationalen Turnieren. 1980 gewann er bei dem Turnier in Aussig (CSSR) gegen die Ostblockelite die Bronzemedaille, siegte beim Länderkampf gegen Bulgarien im Halbweltergewicht über Ganev nach Punkten und wurde im November Deutscher Meister im Halbweltergewicht nach einem Punktsieg über Werner Schäfer.

Vor dem Ende der Karriere machte er noch ein paar Profi-Kämpfe. 1991 absolvierte er in Düsseldorf noch einen Vorkampf zu einem Kampf von Axel Schulz. Er machte fünf Profikämpfe bei denen er alle siegte. Nach seiner aktiven Laufbahn wurde Kopzog Trainer beim BC Erle und bildete junge Talente aus. Die heutigen Profi-Boxer Manuel Charr und Francesco Pianeta lernten bei ihm.

Quelle: Wikipedia

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Bernhard Gehrmann (* 20. August 1930 in Erle ; † 9. Januar 2004 in Welschbillig) .

 

 

 

 

 

 

 

Bernhard Gehrmann wurde 1930 in Erle geboren und machte zunächst eine Bäckerlehre und arbeitete als Bäckergeselle.
Später legte Gehrmann in Bad Driburg sein Abitur ab und trat im Verlauf seines Studiums der Gesellschaft Mariens des hl. Ludwig M. Grignion (Montfortaner) bei.

Am 24. März 1963 wurde er in der St. Barbara-Kirche in Erle zum Priester geweiht und trat dem Montfortaner-Orden bei. Als junger Pater ging er dann als Missionar nach Malawi, Südostafrika, wo er 19 Jahre verblieb.

1982 wurde er Dechant in Welschbillig im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Für seine großen Verdienste dort ernannte ihn die Gemeinde später zum Ehrenbürger.
Im Mai 2001 kam er dann nach Leiwen an der Mosel, wo er 2003 sein 40-jähriges Priesterjubiläum feierte.

Berhard Gehrmann verstarb am 9. Januar 2004 und wurde am 14. Januar 2004 auf dem Friedhof in Welschbillig beigesetzt.