==Geschichte==

Pfarrer Heinrich Steinhaus trat am 17. Dezember 1933 sein Amt in der Sankt Barbara Gemeinde an. Der atheistische Nationalsozialismus bestimmt den Alltag und versucht, das kirchliche Leben aus der Öffentlichkeit zu verdrängen. Aber die Erler Katholiken leisten aktiven und passiven Widerstand.

In die Zeit von Pfarrer Steinhaus fallen auch zwei Gemeindegründungen: Neben der St. Ida Kirche in der Resser Mark existierte im Schievenviertel und im Haunerfeld ein "St. Marien-Kirchbauverein Erle Resse".

Pfarrer Steinhaus ergreift die Initiative und die Grundsteinlegung der Kirche ist am 17. November 1937.

Am 17. April 1939 wird die nach den Plänen des Architekten Josef Franke errichtete St.-Konrad-Kirche von Weihbischof Dr. Heinrich Roleff konsekriert und dem Hl. Konrad geweiht.


Erster Geistlicher ist Theodor Püntmann und die Erhebung zur selbständigen Gemeinde geschieht am 15. Februar 1948.

1976 bis 1980 wurde die gesamte Kirche einer durchgreifenden Restaurierung innen und außen un­terzogen. Außen durch den Architekten Rotthoff aus Ückendorf, und in­nen durch den Bochumer Architekten Link.

Eine Anbetungskapelle befindet sich im Untergeschoß des Turmes. Die drei Stahlglocken goss der Bochumer Verein im Jahre 1953; eine neue Orgel wurde von der Firma Euler (Hofgeismar) im Jahre 1973 erbaut.

Auf dem Holzbalken im Eingangsbereich der Kirche stehen die Worte: „Hier ist Gottes Haus und des Himmels Pforte“.

Heute ist sie Filialkirche der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt in der Propsteipfarrei St. Urbanus in Buer.

Fotos: Privat und (c) M.Westphal